Vor mehr als hundert Jahren hatten zwei innovative Tüftler eine Idee: Es ging ihnen darum, die damals kaum entwickelte Aufzugsbranche mit bisher unbekannten Lösungen zu revolutionieren. So gründete im Mai 1919 der Ingenieur Wilhelm Adler gemeinsam mit dem Schlossermeister Friedrich Dreier die „Osnabrücker Maschinen- und Aufzugbau Adler & Dreier“. Aus diesem Zweimannbetrieb wurde in kurzer Zeit ein erfolgreiches Unternehmen.

Von Anfang an: Fokus auf vertikale Mobilität

Der Beginn von OSMA war alles andere als leicht – aus heutiger Sicht erscheint es fast als kleines Wunder, dass das Unternehmen die Wirren der Anfangszeit überstand: Friedrich Dreier verließ OSMA bereits nach drei Jahren, was Wilhelm Adler gemeinsam mit seiner bereits bestehenden kleinen, aber treuen Belegschaft noch als Herausforderung annahm.

Als der Firmengründer Wilhelm Adler 1928 starb, wurden geeignete Investoren gesucht. Mit dem Einstieg von Albert Schenk fünf Jahre später, startet Erfolgsgeschichte des Osnabrücker Unternehmens. Schenk vereinte die Expertise der beiden Gründer: Der gelernte Schlosser hatte Maschinenbau studiert. Als begeisterter Fan von Aufzügen stand er einem Unternehmen vor, das nun seinen Namen im Titel trug: OSMA-Aufzüge Albert Schenk GmbH & Co. KG.

Genau muss es heißen: Albert Schenk I., denn ihm folgten noch Albert Schenk II. und Albert Schenk III., heute steht Jens-Albert Schenk als Unternehmer der vierten Generation OSMA vor – und beweist damit die Kontinuität, die den Aufzugshersteller schon immer auszeichnete. Bei aller Internationalität ist OSMA immer ein Familienbetrieb geblieben, der Werte wie Zuverlässigkeit und Verbundenheit lebt. Ein Zeichen für diese Verbundenheit ist das Engagement, mit dem sich OSMA in zahlreichen Organisationen und Verbänden hervortut.

Achtzehn Niederlassungen unterhält das Unternehmen in ganz Deutschland, um mit rund 650 Mitarbeitern weiter in vorderster Linie an der Entwicklung der vertikalen Mobilität mitzuwirken. Dafür sprechen allein mehr als 20.000 Wartungsverträge, die traditionell äußerst sorgfältig und mit verlässlicher Professionalität erfüllt werden.

Zeichen für Vertrauen: ca. 20.000 Wartungsverträge

So sorgen erfahrene Wartungsexperten im ganzen Land für den reibungslosen Betrieb von gut 20.000 Aufzügen. Ob es um den Feuerwehraufzug geht, den Personenaufzug im Neubau einer Seniorenresidenz oder den Speiseaufzug in einem brandneuen Hotel, um den Lastenaufzug im modernisierten Gewerbebau – oder ob ein Güteraufzug im Industriebau gefragt ist: OSMA erfüllt die höchsten Ansprüche seiner Kunden mit stimmigen Produkten. Alle Aufzüge, die in Osnabrück hergestellt werden, tragen selbstverständlich das Siegel „Made in Germany“.

OSMA besticht längst nicht nur durch Qualität und Zuverlässigkeit, sondern vor allem durch eine schier unglaubliche Bandbreite in der Produktvielfalt, die weit über Personenaufzüge und Lastenfahrstühle hinausgehen. Hier hat man sich früh auf die Details fokussiert, die etwa einen Bettenaufzug fürs Krankenhaus auszeichnen oder die ein Feuerwehraufzug im täglichen Einsatz erfüllen muss. Auch für die Barrierefreiheit im öffentlichen Raum hat OSMA schon viel getan – und gilt hier als gefragter Ansprechpartner für Innovationen.

Vielfalt zeigt OSMA auch in den zahlreichen Designmöglichkeiten, wo sich Bauherren und Architekten über ein Höchstmaß an Gestaltungsfreiheit freuen können. Dafür wurde OSMA auch schon ausgezeichnet, vor allem für das Kabinendesign: 2012 erhielt das Unternehmen aus Osnabrück den „red dot design award“ in der Kategorie „product design“ für die starke Verbindung aus erstklassiger Gestaltung und der gelungenen Umsetzung mit leistungsstarkem Motor. Und auch wenn es darum geht, absolut einzigartige Aufzugskonstruktionen genau für den Bedarf zu entwickeln, können sich OSMA-Kunden auf gelungene Innovationen freuen. Ob Automatiktür oder Drehtür – bis hin zur Türführung wird da auch im Hinblick auf Design an alles gedacht.

Forschung aktiv: Hauseigene Innovations- und Entwicklungsabteilung

Diese hohe Individualität ist nicht zuletzt der hauseigenen Innovations- und Entwicklungsabteilung zu verdanken, die gewährleistet, dass OSMA immer für technischen Vorsprung steht – und einen herausragenden Ruf genießt, der weit über alle Standards hinausgeht. Klar, dass eine solche Abteilung heute nicht nur hochklassige Lösungen für einen sicheren und jederzeit regelkonformen Aufzugbetrieb liefert: Um auch in Zukunft wegweisende Antworten für die Aufgaben der vertikalen Mobilität zu bieten, müssen auch energetische Themen in die Entwicklung einbezogen werden – und zwar bei jedem Schalter, bei jeder Rolle und bei jeder Platine. So hat OSMA das nachrüstbare Steuerungsmodul „Eco-Control“ entwickelt und patentiert, das bei Nichtnutzung einzelne Aufzugskomponenten wie Lüfter oder Kabinenlicht einfach abschaltet.

Individuelle Aufzugslösungen, die sich in Design und Technik strikt nach Bedarf und Umgebung richten – damit hat sich OSMA in mehr als hundert Jahren Unternehmensgeschichte einen festen Stand in der Aufzugswelt gesichert. Kein Wunder – schließlich findet jeder, der für einen Neubau oder die anstehende Modernisierung einen Lift einplant, im Programm von OSAM hochmoderne Lösungen. Wichtig ist dem Unternehmen immer, dass einerseits ein wirtschaftlicher Betrieb gesichert ist, der allen Nutzern ein anwenderfreundliches und komfortables Aufzugserlebnis bietet – und dass andererseits die Ansprüche und Vorstellungen der jeweiligen Kunden gerade in technologischer Hinsicht mehr als erfüllt werden.

Hohe Individualität – gründlich getestet

Das gilt natürlich auch für den nachträglichen Einbau von Aufzugstypen. Da liegt es auch auf der Hand, dass OSMA alle Eigenentwicklungen ausgiebig testet. Dabei werden in aller Regel sämtliche neue Komponenten