Mechanische Aufzugskomponenten der Extraklasse – damit hat sich PFB in der Welt der vertikalen Mobilität einen erstaunlichen Namen gemacht. Bereits im Jahr 1970 hat sich „PFB SRL – Mechanical Lift Components“, wie das Unternehmen offiziell heißt, mit großer Leidenschaft der Aufzugsbranche zugewandt.

Als Franco Bevini 1959 in der norditalienischen Universitätsstadt Modena ein kleines Unternehmen mit seinen Initialen FB gründete, standen mechanische Bearbeitungen im Mittelpunkt der Firmentätigkeit. Hin und wieder war er zwar auch in die Entwicklung von Fahrstühlen involviert, sein hauptsächliches Augenmerk aber galt der Mechanik allgemein. Doch schon 1964 gab es die erste Schwerpunktverlagerung: Zwei Ingenieure namens Pinzetta und Baraldi stiegen ein, um den Erfolg des jungen Unternehmens zu festigen – und für ein absolutes Alleinstellungsmerkmal zu sorgen: Nach und nach fokussierte sich die Firma auf mechanische Präzisionsbearbeitungen – jetzt bereits unter dem Namen PFB.

Innovative Komponenten aus Modena

1970 spezialisierte PFB sich auf die Herstellung von Bauteilen für Aufzüge. Und schon bald fanden Rollen, Schalter und Geschwindigkeitsbegrenzer aus Modena ihren Weg in Aufzüge auf allen Kontinenten.

Nicht ohne Grund: Was da aus der Stadt am Rand der Po-Ebene kam, überzeugte voll und ganz – bis ins kleinste Detail. Wer heute eine Gleitführung, eine Spannvorrichtung oder Seilrollen in Fahrstühle einbaut, kommt an den Produkten von PFB kaum vorbei. Im Unternehmen ist man sicher, dass der Erfolg auch mit dem zusammenhängt, was man den „Geist von Modena“ nennt: Schon im zwölften Jahrhundert wurde hier eine der ältesten Universitäten der Welt gegründet – für Wissenschaft ebenso wie für Kunst. Und als sich Modena zur modernen Industriemetropole entwickelte, gelang es vorbildlich, führende Wissenschaft, innovative Technik und künstlerische Design-Ideen miteinander zu verknüpfen.

Standards gesetzt: hochmoderne Geschwindigkeitsbegrenzer

Eine neuartige Produktreihe brachte PFB 1983 in die Schlagzeilen der Aufzugsbranche: PFB machte mit einem Geschwindigkeitsbegrenzer von sich reden, der Standards setzte. Folgerichtig wurden diese Begrenzer weiterentwickelt, und so sorgte das Aufzugsunternehmen 1989 wieder für Furore – mit innovativen Fangvorrichtungen für Fahrstühle, die auch neue Organisations- und Produktionsziele brachten. Kein Wunder also, dass man 1994 an der ersten internationalen Aufzugsmesse in Brüssel teilnahm!

Zukunftsweisende Zulassungen brachten zusätzliche Erfolge und etablierten PFB weiter in der Welt der Aufzüge und Fahrtreppen. Wieder waren es vor allem die Geschwindigkeitsbegrenzer unterschiedlicher Serien, mit denen das Unternehmen durch internationale Patente im Gespräch blieb. Früh setzten die Norditaliener auf ISO-Zertifizierungen. Eine Folge des Wachstums durch die große internationale Bekanntheit: 1998 wurde das historische Werk erweitert, 2002 konnte durch ein zweites Werk die Größe des Produktionsbereichs gar verdoppelt werden. Dazu kamen hochmoderne neue Büros, die ebenfalls das innovative Potenzial des Unternehmens unter Beweis stellten.

Spätestens als PFB im Jahre 2015 über den deutschen TÜV das komplette Sortiment der international gefragten Sicherheitsbauteile mit Bravour genehmigt bekam, war klar: Für seine Komponenten wie neuartige Sperrfangvorrichtungen, moderne Seilaufhängungen oder das innovative Fahrkorbgegengewicht brauchte das italienische Vorzeigeunternehmen einen Partner in Deutschland, der auf Augenhöhe den Vertrieb wichtiger Ersatzteile übernehmen kann.

PFB bei Hauer: breite Produktpalette

Wer heute einen Blick ins Hauer-Sortiment wirft, findet unter „Marken“ in der Rubrik PFB eine stolze Palette hochklassiger Ersatzteile und Komponenten – nach wie vor in wachsender Zahl. Ob Führungsschuh mit Einlage, Rolle oder Schalter für die Falttür, ob Puffer, Spanngewicht, die Laufrolle für den Begrenzer oder andere Ersatzteile – PFB stellt auch Führungsschuhe, Zuggewichte, Riemenscheiben und Seilverankerungen für Hydraulikaufzüge und seilgetriebene Lastenaufzüge her.

So hat das Unternehmen in einigen produktiven Jahrzehnten dafür gesorgt, dass „Made in Italy“ in der Aufzugsbranche einen hohen Stellenwert besitzt. Nach wie vor werden Komponenten und Ersatzteile von PFB in Italien gefertigt und hergestellt – direkt vor Ort. Auch was die Materialien betrifft, stellt das Unternehmen die Einhaltung der hohen Qualitätsstandards sicher. Zur Prüfung der eigenen Produkte hat PFB sogar im historischen Werk eigens einen Testturm gebaut.

So steht der Zukunft nichts im Weg. Die dritte Generation der Unternehmensführung hat zudem im Jahr 2017 die Gesellschaftsstruktur verändert und die digitale Umstellung vorangetrieben.

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085N, Türrolle
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40/10 Türverriegelung komplett, links
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40/10, Schachttüre, Türseil Synchronisation, TB=900, 2-flg.,seitlich öffnend
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